Die Rolle der Verkehrsregeln

Im Ausland wird oft über die Schweizer „Regelwut“ gelächelt, doch im Strassenverkehr zahlt sich diese Einstellung aus. Verkehrsregeln sind keine Schikane, sondern das Ergebnis jahrzehntelanger Unfallforschung und Statistik. Wenn sich alle an die gleichen Vorgaben halten, wird das Verhalten der anderen berechenbarer. Diese Berechenbarkeit ist die Grundlage für ein reibungsloses und sicheres Miteinander auf der Strasse. Vom Vortritt bis zur Höchstgeschwindigkeit – jede Regel hat ihren Sinn.

Ein wesentlicher Punkt ist die hohe Dichte an Kontrollen, die in der Schweiz durchgeführt werden. Nicht nur die Polizei, sondern auch automatische Systeme wie Radarkästen überwachen die Einhaltung der Vorschriften. Diese Konsequenz führt dazu, dass sich die Mehrheit der Verkehrsteilnehmer tatsächlich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält. Das Risiko erwischt zu werden, ist gefühlt und tatsächlich höher als in vielen Nachbarländern. Diese Präsenz der Kontrollbehörden wirkt stark präventiv und senkt die Unfallzahlen nachhaltig.

Die strikte Regelbefolgung betrifft jedoch nicht nur die Geschwindigkeit. Auch das Alkoholverbot am Steuer wird sehr ernst genommen, und die Grenzwerte sind niedrig. Das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Gefahren von Ablenkung oder Müdigkeit am Steuer ist ebenfalls stark ausgeprägt. Dieses kollektive Verständnis dafür, dass Regeln dem Schutz aller dienen, ist tief in der Gesellschaft verankert. Es ist diese Haltung, die die Schweizer Strassen so sicher macht.

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